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Leidenschaft und Eifersucht –

Konzertanter Opernabend des Sinfonischen Chores

Pietro Mascagni „Cavalleria Rusticana“
Felix Mendelssohn Bartholdy „Die Loreley“ (Opernfragment)

Samstag, 25. April 2015, 19.30 Uhr, Nikolaisaal Potsdam


Freuen Sie sich auf einen besonderen Abend
ganz im Zeichen der Oper!
Zwei Dramen über Liebe und Leidenschaft,
Eifersucht, verletztes Ehrgefühl und Rache
bestimmen das Programm des Konzertes
der Singakademie Potsdam.

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Pietro Mascagni

Pietro Mascagni


Der für einen Komponistenwettbewerb von Pietro Mascagni (1863-1945) geschriebene Einakter „Cavalleria Rusticana“ wurde 1890 in Rom uraufgeführt und war zur Premiere ein Riesenerfolg – der Komponist wurde vierzigmal vor den Vorhang gerufen. Mit dem impulsiven Eifersuchtsdrama um Santuzza und deren untreuen Geliebten Turiddu, angesiedelt in einem sizilianischen Dorf, hatte der Komponist den Nerv seiner Zeit getroffen, und sein Werk trat einen Siegeszug durch die Opernhäuser der ganzen Welt an.

Felix Mendelssohn Bartholdy

Felix Mendelssohn Bartholdy

43 Jahre früher fasste Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) den Plan, Clemens Brentanos Sage von der Loreley zu vertonen. Loreley, die Nixe auf dem gleichnamigen Felsen über dem Rhein, raubt wegen ihrer Schönheit vielen Rheinschiffern den Verstand und bringt ihnen schließlich den Tod. Leider verhinderte der frühe Tod des Komponisten die Fertigstellung, so dass uns das dramatische Geschehen heute nur als Fragment erhalten ist.

Zu Beginn des Konzertes werden wir mit der Choralmotette „Verleih uns Frieden gnädiglich“ von Felix Mendelssohn Bartholdy des 70. Jahrestages der Zerstörung der Stadt Potsdam im Zweiten Weltkrieg gedenken.

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Lassen Sie sich überraschen, es erwartet Sie ein spannender musikalischer Abend.

Die literarische Vorlage für die Oper „Cavalleria Rusticana“ („Sizilianische Bauernehre“) von Pietro Mascagni ist die gleichnamige Erzählung von Giovanni Verga.
Stilistisch gehört die Oper zum Verismus, der eine besondere Form der italienischen Opernliteratur des 19. Jahrhunderts beschreibt. Kennzeichnend für diese Operngattung ist eine realistische Darstellung leidenschaftlich handelnder Personen, hier der Bewohner eines sizilianischen Dorfes. Kompositorisch erlebt der Hörer eine raffinierte Harmonik und Instrumentierung, typisch italienische Melodik – einige Melodien wurden zum „Schlager“ – sowie eine musikdramatisch äußerst kraftvolle Sprache. Die Oper wird in Originalsprache gesungen.

Das sehr selten aufgeführte Opernfragment „Die Loreley“ wurde vom Sinfonischen Chor der Singakademie Potsdam zusammen mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg schon 2010 dem Potsdamer Konzertpublikum vorgestellt. Von diesem Konzert ist bei duo-phone-records eine CD erschienen.
Felix Mendelssohn Bartholdys Opernschaffen blieb leider bruchstückhaft und unvollendet. Auch der „Loreley“ nach einem Libretto von Emanuel Geibel war bedingt durch den frühen Tod des Komponisten dieses Schicksal beschieden. Nach der Uraufführung der fertigen Szenen im Jahr 1850 wurden diese 1952 als sehr eindrucksvolles Opus 98 veröffentlicht. Im „Ave Maria“ (Frauenchor) und im “Chor der Winzer“ (Männerchor) hört man beseelte romantische Melodik bzw. kraftvolle rhythmische Strukturen. Musikdramatisch effektvoll arbeitet der Komponist im Finale des 1. Aktes.


Samstag, 25. April 2015
19.30 Uhr Nikolaisaal Potsdam
Konzerteinführung 18.30 Uhr

Pietro Mascagni „Cavalleria Rusticana“
Felix Mendelssohn Bartholdy „Die Loreley“ (Opernfragment)

Sinfonischer Chor der Singakademie Potsdam
Potsdamer Vokalistinnen und Gäste (Einstudierung Gabriele Tschache)
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt/ Oder

Solisten:
Stephanie Weiss, Sopran
Christine Wolff, Sopran
Gundula Hinz, Alt
Kerem Kurk, Tenor
Peter Paul, Bariton

Leitung: Thomas Hennig

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