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Zur Geschichte der Singakademie Potsdam

Die Idee einer Singakademie als „Verein zur Pflege des Chorgesangs“ – namentlich begründet durch Carl Friedrich Fasch 1791 in Berlin – verbreitete sich im deutschsprachigen Raum im 19. Jahrhundert entsprechend der bürgerlichen Musik- und Kulturauffassung sehr schnell und weiträumig. Sie folgte dem Anliegen, sowohl A-cappella- als auch chorsinfonische Werke in regelmäßigen Abonnementskonzerten der interessierten Öffentlichkeit in großen Konzertsälen zugänglich zu machen. In Potsdam begann die städtische Chorentwicklung im Jahr 1814 mit dem „Gesangsverein für klassische Musik“ und dem 1901 gegründeten „Bach-Verein“. Beide Chöre schlossen sich 1934 zum „Städtischen Chor Potsdam“ zusammen.

Nach dem Krieg übernahm Prof. Hans Chemin-Petit die Leitung. Bereits am 17. Juli 1945 erklang unter seiner Leitung das “Mozart-Requiem“ in der kriegszerstörten Stadt. 1952 wurde der Madrigalkreis gegründet, der als Vorstufe für den Städtischen Chor vor allem junge Sängerinnen und Sänger vereinte. Nach der Auflösung des städtischen Chores 1957 existierte der Madrigalkreis weiter. Er machte sich besonders die Pflege der Chorsinfonik zur Aufgabe.

Horst Müller

Horst Müller

1958 erfolgte die Berufung von Horst Müller zum Dirigenten des Madrigalkreises der Stadt Potsdam. Im Jahre 1969 wurde dem Madrigalkreis in Würdigung seiner Leistungen der Titel „Singakademie der Stadt Potsdam“ verliehen. Das Spektrum der künstlerischen Arbeit erweiterte sich in den folgenden Jahren erheblich. 1970 wurde ein Kinderchor gegründet, 1975 kam der Spatzenchor und 1976 der Jugendkammerchor dazu. Die Chöre der Singakademie sind vorwiegend in Potsdam und Umgebung aktiv. Konzertreisen führten sie jedoch auch in zahlreiche Städte Deutschlands und ganz Europas. Unsere Chöre wurden häufig als Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe geehrt. Im Jahr 1993 ging die Singakademie der Stadt Potsdam in freie Trägerschaft als „Singakademie Potsdam e.V.“ über .

Von Ursula und Horst Müller ging nach 1989 die Gründung des “Verbandes Deutscher Singakademien, Konzert- und Philharmonischen Chöre“ der ehemaligen DDR aus. Nach dem Zusammenschluss mit dem „Verband Deutscher Oratorien- und Kammerchöre“ mit Sitz in Neuss und der gemeinsamen neuen Namensgebung als gesamtdeutscher „Verband Deutscher KonzertChöre VDKC“ leiteten sie bis zum Jahr 2006 den Landesverband Ost des VDKC, der sich aus Chören der neuen Bundesländer und Berlins zusammensetzt. Jetzt ist Angelika Paul, Mitglied des Sinfonischen Chores, Geschäftsführerin des Landesverbandes.

Thomas Hennig

Thomas Hennig

Edgar Hykel

Edgar Hykel

Von 2003 bis 2010 arbeitete die Singakademie Potsdam unter der künstlerischen Leitung von Edgar Hykel, Chordirektor am Staatstheater Nürnberg. Seit dem Herbst 2010 ist der Dirigent und Komponist Thomas Hennig künstlerischer Leiter.

Zum Sinfonischen Chor der Singakademie gehören heute 100 aktive Sängerinnen und Sänger, von denen viele bereits über einen längeren Zeitraum den Werdegang der Chorgemeinschaft miterleben und prägen.

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Partnerchor
2018

Achtung:

Chorleiter/in für’s Claudius Ensemble gesucht!

Sinfonischer Chor

11.November 2018, 17.00 Uhr Nikolaisaal
Konzert gemeinsam mit unserem Partnerchor
Thema: Zeiten des Friedens?
Gustav Mahler „Das klagende Lied“
Ralph Vaughan Williams „Dona nobis pacem“

02.12.2018, 17.00 Ihr Nikolaisaal

Weihnachtskonzert

 

 

 

„Weihnachtsoratorium“ Kantaten 1-3
Kantate „Gelobet seist du, Jesu Christ“
Kantate „Darzu ist erschienen“

Claudius Ensemble
Weihnachtskonzert
15.12., 16.00 Uhr Dorfkirche Rehbrücke
16.12., 16.00 Uhr Dorfkirche Glienick bei Zossen

Nachwuchschöre
30.11. Sternenmarkt, Kutschstall Potsdam
Weihnachtsprogramm

15.12., 16.00 Uhr Sternkirche Potsdam
Weihnachtskonzert aller Nachwuchschöre

16.12., St. Nikolai Potsdam
Teilnahme am Adventssingen Potsdamer Chöre

Vorschau 2019

06.04.2019, 19.30 Uhr
Konzert des Sinfonischen Chores
C.M. von Weber „Missa sancta No.1 in Es-Dur“ (Freischützmesse)
L.van Beethoven „Meeresstille und glückliche Fahrt“, op. 112
Neues Kammerorchester Potsdam
Leitung: Thomas Hennig

Probenplan